„Achtung Auto“ – Lernen durch Erleben

Beim ADAC-Projekt „Achtung Auto“ erlebten die Schülerinnen und Schüler einen praxisnahen Tag zur Verkehrssicherheit. Statt Theorie stand das eigene Ausprobieren im Mittelpunkt.
Zu Beginn schätzten die Schüler den Anhalteweg eines Autos – meist deutlich falsch. So wurde verständlich, dass sich dieser aus Reaktionsweg und Bremsweg zusammensetzt. Besonders eindrucksvoll war die Praxis: Bei einer Vollbremsung aus 30 km/h konnten die Schüler beobachten und teils mitfahren. Viele waren überrascht, wie lang der tatsächliche Anhalteweg ist.

Ein wichtiges Aha-Erlebnis: Schon kleine Geschwindigkeitsunterschiede verlängern den Bremsweg deutlich. Auch die Rolle von Ablenkung und Reaktionszeit wurde thematisiert.


Das nasskalte Wetter machte es den Schülerinnen und Schülern zwar nicht gerade leicht und gemütlich, passte aber irgendwie zum echten Straßenalltag. Umso besser kam der warme Tee an, den die Schulleitung organisiert hatte – kleine Becher, große Wirkung, und plötzlich waren die kalten Finger nur noch halb so schlimm.

Trotz widriger Umstände meisterten einige Unerschrockene sogar den vorbereiteten Geschicklichkeitsparcour, auch wenn die Wetterbedingungen nicht gerade fahrradfreundlich waren.

Am Ende blieb vor allem eines: ein nachhaltiges Bewusstsein für Gefahren im Straßenverkehr und die eigene Verantwortung.

[ Ein Beitrag von Herr Zöllner ]